Lymphdrainage Bauch

Lymphdrainage Bauch als Fortsetzung einer Beinmassage

Mit der Lymphdrainage Bauch erreicht man die Lymphe, die bereits einen Weg von den Beinen durch die Leiste mit ihren Lymphknoten hinter sich gebracht hat. Eine Schwellung der Beine setzt sich meist im Bereich des Bauches fort. Um einen guten Abfluss zu gewährleisten, ist es deshalb ratsam auch den Bauch mit einer Lymphdrainage zu behandeln. So wird der gesamte Transportweg der Lymphe aktiviert.

Wenn es keine Störung gibt, fließt die in den Beinen befindliche Lymphe zu den Lymphknoten in der Leiste. Danach verlaufen die Lymphgefäße tiefer im Körper parallel zu den großen Blutgefäßen. Bei der Lymphdrainage in diesem Bereich spricht man deshalb von der Bauchtiefenbehandlung. Da alle Lymphgefäße aus der unteren Körperhälfte durch die Leiste in die Gefäße des Bauches führen, ist eine Lymphdrainage am Bauch bei größeren Schwellungen immer sinnvoll. Die Beschleunigung des Lymphflusses im Bauchraum bewirkt auch einen Sog, der hilft, Lymphe aus den Beinen zu ziehen.

Lymphmassagegerät für den Bauch

Sehr beliebt und effektiv sind elektrische Massagegeräte, die spezielle Manschetten für den Bauch anbieten. Im Liegen umschließt man die Manschette um die Körpermitte und lässt die Gleitwellenmassage arbeiten. Der Vorteil des Massagegeräts ist, dass für die Massage keine menschliche Kraft aufgewendet werden muss. So kann man die Behandlung auch öfter und länger durchführen. Dies ist gerade bei der Lymphdrainage Bauch angebracht, da die tief liegenden Lymphbahnen etwas schwieriger zu erreichen sind.

Kontraindikationen

Eine Lymphdrainage ist immer ärztlich abzuklären. Obwohl die Lymphdrainage sehr sanft arbeitet, hat sie doch eine starke Wirkung. Die leichten kreisenden Bewegungen und der gleitende Druck beeinflussen die körperlichen Abläufe stark und sind nicht zu unterschätzen.

Bei der Lymphdrainage Bauch ist besondere Vorsicht geboten, wenn es Darmprobleme gibt. Ebenfalls ist zu beachten, dass im Bauch- und Beckenbereich während der Schwangerschaft keine Lymphdrainage durchgeführt werden sollte. Auch bei Verwachsungen ist von der Kompressionstherapie abzuraten.

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